Häufig gestellte Fragen (F.A.Q.s):
Tontechnik / Akustik:
Licht / Lichttechnik:
Spezialeffekte:
Sonstiges:
Warum brummt eine Tonanlage manchmal und was kann ich dagegen tun?
Handelt es sich um einen tieffrequenten, satten Brummmton, so ist der Grund zumeist eine sogenannte "Brumm-" oder "Erdschleife". Diese kommt zustande, wenn zwei Geräte über zwei verschiedene Punkte mit Masse verbunden sind. Der "klassische" Fall: Ein Lichtsteuerpult hängt zusammen mit dem Tonmischpult an der selben Stromleitung, also der selben Phase. Vom Lichtpult führt ein Steuerkabel durch den Saal zum Dimmer, der sich an der Bühne befindet, und dort an einer anderen Phase der Stromzufuhr hängt. Eine Masse ist dabei der Schutzleiter ("Erde") der Stromzufuhr, die andere Masse ergibt sich aus der Verbindung des Steuerkabels zwischen Lichtpult und Dimmer. Die hierbei auftretenden Potentialunterschiede machen sich im Lautsprecher als "Netzbrummen" bemerkbar. Zur Behebung dieses Übels gilt es nun, eine der beiden Masseverbindungen zu vermeidenen; Das leider weitverbreitete Abkleben der Schutzerde in der Steckdose ist dabei sowohl verboten, ALS AUCH LEBENSGEFÄHRLICH! Korrekt hingegen kann man das Problem beseitigen, in dem entweder das Lichtpult zusammen mit dem Dimmer an eine Phase, also eine gemeinsame Stromzufuhr angeschlossen, oder die Masseverbindung des Steuerkabels mittels eines Ground-lift-Adapters getrennt wird.
Was sind die Unterschiede zwischen Lautsprecher- und Mikrofonkabeln?
Ein grundlegender Unterschied zwischen Lautsprecher- und Mikrofonkabeln ist die fehlende Abschirmung beim Lautsprecherkabel. Aus diesem Grund läßt sich Lautsprecherkabel auch nicht als Mikrofonkabel verwenden! Ein zweiter Unterschied besteht in der Anzahl und Dicke der Adern, sowie deren Belegung am Steckverbinder; Lautsprecherkabel besitzt 2 Adern (Plus-Phase & Minus-Phase), die an einem XLR-Steckverbinder in der Regel an Pin 1(-) und Pin 2(+) angeschlossen sind. Pin 3 hingegen bleibt unbelegt. Beim Mikrofonkabel sieht es anders aus: Es gibt 3 Adern im Kabel (2 x Leiter + Abschirmung), welche folgenden Pins am XLR-Stecker zugeordnet sind: Pin 1(Abschirmung), Pin 2(+), Pin 3(-). Daraus folgt zwar, daß sich Mikrofonkabel auch als Lautsprecherkabel "mißbrauchen" läßt, aber dies sollte wegen des viel zu geringen Leiterquerschnittes und des damit verbundenen Leistungsverlustes vermieden werden. Überdies erwärmt sich das Kabel und wird früher oder später unbrauchbar! Warum ist die korrekte Polung von Lautsprechern wichtig?
... Probieren Sie es selbst zuhause an Ihrer Stereoanlage aus: Einfach 2 Lautsprecher im Abstand von ca. 20 cm mit der Frontseite zueinander gerichtet aufstellen. Beide Lautsprecher richtig gepolt anschließen (Plus an Plus / Minus an Minus) und Musik darauf geben klingt wie gewohnt, oder? Nun ein Lautsprecherkabel korrekt anschließen (Plus an Plus / Minus an Minus), das andere Kabel jedoch umgekehrt (Plus an Minus / Minus an Plus) - Keine Angst, es geht nichts kaputt (trennen Sie jedoch immer erst alle beteiligten Geräte vom Stromnetz)! Nun geben Sie dieselbe Musik auf die Lautsprecher ... aber wo ist der Bass geblieben? Ganz einfach: Durch den verpolten Anschluß heben sich die Membran- und somit die Luftbewegungen gegenseitig auf. Dies wird besonders bei den langwelligen Tönen im Bassbereich hörbar, und sorgt bei normaler Aufstellung der Lautsprecher für einen "verwaschenen" Sound ohne Stereoklangbild.
Was bedeutet eigentlich "PAR"-Scheinwerfer?
" PAR" steht für die ( parabolische) Form des Reflektors. Die nachfolgende Zahl gibt den Durchmesser des Lichtaustrittes in Zoll an. So hat ein "PAR-64" Scheinwerfer einen Durchmesser von 64/8 = 8 Zoll, ein "PAR-56" dagegen 56/8 = 7 Zoll.
Warum leuchten einige weiße Gegenstände nicht unter UV-Licht ("Schwarzlicht")?
Nicht etwa alle weißen Materialien, sondern nur solche, in denen Fluor- oder Phosphorverbindungen enthalten sind, "leuchten" unter UV-Licht; z.B. Zähne, helle Kleidung (falls entsprechende Stoffe vorhanden), einige Papiersorten, usw.
Warum verwendet man Nebel in Verbindung mit Licht?
Abgesehen vom reinen "Special-Effekt" Nebel, hat die Verwendung von Nebelmaschinen und Dunsterzeugern ("Hazern") noch einen wichtigen Grund: Ebenso wie konventionelle Scheinwerfer kommen Lichteffekte erst richtig in Verbindung mit Nebel zu Geltung! Nur dann zeichnet sich auch der Strahlenverlauf im Raum ab. Selbst eine Lasershow wäre ohne entsprechenden Nebel/Dunst vollkommen unspektakulär. Speziell abgestimmte Fluids sorgen für einen leichten, dunstigen und langanhaltenden Nebel.
Was heißt eigentlich "DMX-512"?
"DMX-512" ("Digital MultipleX") bezeichnet ein genormtes, digitales Übertragungsverfahren für Steuersignale. Es stehen bis zu 512 Steuerkanäle, sogenannte "Adressen" zur Verfügung, die entsprechend ausgerüstete Dimmer, Switchpacks oder auch Lichteffekte ansteuern. Der Vorteil gegenüber analogen Steuerkabeln (dort ist jedem Steuerkanal eine Ader im Kabel zugeordnet); Man benötigt nur ein 2-adriges, geschirmtes Kabel, welches von einem DMX-Gerät zum anderen durchverbunden wird. Jedes Gerät kann nun so konfiguriert werden, daß es sich bestimmte benötigte Steuersignale (-> Adressen) abgreift. So lassen sich mit geringem Kabelaufwand auch komplexe Systeme realisieren.
Was bedeutet "Phantomspeisung / Phantompower"?
Die "Phantomspeisung" ist eine Einrichtung, die Kondensator-mikrofone oder auch aktive DI-Boxen über das Mikrofonkabel mit der benötigten Spannung (in der Regel 9-48 Volt) versorgt. Fast alle Mikrofon-Mischpulte besitzen mittlerweile diese Option. Auch dynamische Mikrofone können ohne Gefahr angeschlossen werden, sofern sie symmetrisch beschaltet sind. Phantomspeisung heißt es deshalb, da die + Spannung im XLR-Kabel auf den beiden Pins 2 und 3 jeweils mit gleichem Potential anliegt, also der Mikrofonkapsel nicht gefährlich werden kann. Nur gegenüber Pin 1 wird die Spannung meßbar, was auch gleichzeitig heißt, daß ein symmetrisch beschaltetes Kabel unbedingt notwendig ist!
Was heißt hier Nierenmikrofon?
Die Bezeichnungen "Niere", "Hyperniere", "Kugel", "Achter" und "Keule", benennen die Richtwirkung eines Mikrofones, d.h. in welcher Weise ein Mikrofon den Schall aufnimmt. Je nach Verwendungszweck kann die geforderte Richtcharakteristik variieren. Es gibt fast keine "unbrauchbaren" Mikrofone, aber viele Mikrofone am falschen Ort! Nachfolgend (vereinfacht) die verschiedenen Typen: | Niere: | nimmt den Schall bevorzugt von vorne auf | | Hyperniere: | wie Niere, aber stärkere Richtwirkung | | Kugel: | nimmt den Schall von allen Seiten auf | | Keule: | sehr starke Richtwirkung, Umgebungsgeräusche werden eliminiert, auch "Shotgun" genannt | | Acht: | wie Niere, aber von zwei Seiten (meist im Studiobetrieb)
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 Was ist eine "DI-Box"?
DI (="Direct Injection")-Boxen finden überall Anwendung, wo ein unsymmetrisches Signal (Keyboards, Gitarren m. Tonabnehmer etc.) an einen symmetrischen Mischpulteingang angeschlossen wird. Neben der Impedanz- und Pegelanpassung hat die Zwischenschaltung eines Trafos noch einen weiteren Vorteil: Durch den "Groundlift" Schalter werden bei Bedarf Masse-Probleme (Brummschleifen) behoben, da die Masse zwischen Instrument und Mischpult galvanisch getrennt werden kann.

Stromanschlüsse und Leistungen
Die nachfolgende Tabelle zeigt die in der Veranstaltungstechnik gebräuchlichen Stromanschlüsse und deren Aufteilungs-möglichkeiten. Der sogenannte CEE 5-pol-Drehstromanschluß, fälschlicherweise auch oft "Starkstromanschluß" genannt, führt nebem dem Schutzleiter ("Erde") den "N" (=Neutral-Leiter) und die 3 Phasen ("P"). 3-phasige Anschlüsse finden sich z.B. an Dimmern oder Switchpacks, deren Gesamtleistung 3,5 KW übersteigen, und für die somit ein "normaler" 230 Volt / 16 Ampere-Anschluß nicht mehr ausreicht. Über entsprechende (abgesicherte!) Verteiler können 3-phasige CEE auf "normale" Schuko- (="Schutzkontakt"-) Steckdosen geführt werden. Ein Sonderfall ist noch der blaue CEE 3-pol Steckverbinder, der manchmal bei Endstufenracks oder ACL-Scheinwerfern, sowie im Campingbereich Verwendung findet. | CEE-5-pol 3x125 Ampere / 400 Volt | Gesamtleistung ca: | 80 Kilowatt | | CEE-5-pol 3x63 Ampere / 400 Volt | Gesamtleistung ca: | 40 Kilowatt | | CEE-5-pol 3x32 Ampere / 400 Volt | Gesamtleistung ca: | 20 Kilowatt | | CEE-5-pol 3x16 Ampere / 400 Volt | Gesamtleistung ca: | 10 Kilowatt | | CEE-3-pol 1x16 Ampere / 230 Volt | Gesamtleistung ca: | 3 Kilowatt | | Schuko-3-pol 1x16 Ampere / 230 Volt | Gesamtleistung ca: | 3 Kilowatt | Unterverteilungsmöglichkeiten für 3-phasige CEE-Anschlüsse:
1 x 125 A = 2 x 63 A oder 4 x 32 A oder 8 x 16 A 

Was heißt „Tageslicht“ und „Kunstlicht“? Die Bezeichnungen „Tageslicht“ und „Kunstlicht“ beziehen sich auf die sogenannte Farbtemperatur des Leuchtmittels. Diese wird in Kelvin gemessen und gibt Auskunft über das abgegebene Farbspektrum. Das Sonnenlicht hat z.B. je nach Tageszeit und Bewölkung eine Farbtemperatur von 5.000 bis 15.000 Kelvin. „Tageslichtlampen“ (HQI, HMI, HTI…) liegen dabei im Bereich bis 7.000 Kelvin, und sind daher dem „echten“ Tageslicht näher als die „Kunstlichtlampen“ (Tungsten) mit üblichen 3.200 Kelvin. Durch das unterschiedliche Farbspektrum erscheinen Tageslichtlampen eher bläulich bis weiß, Kunstlich dagegen gelblich. Entsprechend der Lichttemperatur sind auch die Anwendungsbereiche; Tageslicht setzt man u.a. für neutrale Objektbeleuchtungen (Schaufenster, Messen), oder bei Film+TV ein (Außenaufnahmen, um kein Mischlicht zwischen dem Sonnen- und Kunstlicht zu erzeugen). Kunstlicht findet überall dort Anwendung, wo weichere Farbtöne erzielt werden sollen. Für die Änderung der jeweiligen Farbtemperatur können auch spezielle Korrekturfilter verwendet werden (Blau- oder Rotfilter), um eine Tageslichtlampe auf Kunstlicht oder umgekehrt zu konvertieren.

Was ist eine Delayline und warum braucht man so was? Eine "Delayline", oder auf plattdeutsch "Verzögerungslinie" dient in der Beschallung zur Anpassung von verschiedenen Laufzeiten des Schalls. Der Schall ist im Gegensatz zum Licht recht "langsam", nämlich gerade mal 331,3 m/s bei 0 Grad Celsius.
Stehen nun zwei Lautsprecher in unterschiedlichem Abstand zum Zuhörer, benötigt der Schall unterschiedliche (Lauf-)Zeiten; es entstehen Echos und der Sound wird indirekt. Obwohl es sich um Verzögerungen im Millisekunden-Bereich handelt, bringt schon ab ca. 10m Abstand die Verwendung eines Line-Delays deutliche Vorteile für Sprachverständlichkeit und Musik. Voraussetzung allerdings; Die Beschallung sollte gerichtet sein (z. B. Bühne -> Publikum), um sinnvolle Zeiten errechnen zu können.
Als Gerät zur Verzögerung eignen sich spezielle Line-Delays (teuer...), bei denen die Entfernung meist in Metern eingegeben werden kann, oder aber jedes hochwertige Multieffektgerät (auch teuer, aber vielseitiger), sofern es ein entsprechendes Programm besitzt. Hier erfolgt die Einstellung der Verzögerung nach der Faustformel 3 Millisekunden pro Meter.
Ein Feinabgleich sollte in jedem Fall noch per Gehör vorgenommen werden, da die Temperatur Einfluß auf die Schallgeschwindigkeit nimmt.

Warum sind "1000-Watt " nicht doppelt so laut wie "500-Watt"? Die Bezeichnung Watt ist eine Größe, die sich auf eine abgegebene oder benötigte Leistung bezieht. In der Tontechnik bezeichnet sie meist Verstärkerleistungen oder (Lautsprecher-) Belastbarkeiten. Allerdings sagt eine Watt-Angabe sehr wenig über Lautstärken aus.
Um z.B. eine für einen Zuhörer gerade wahrnehmbare Erhöhung der Lautstärke zu erzielen, muß ein Verstärker, der vorher mit 100 Watt "spielte" bereits die doppelte Leistung, also 200 Watt abgeben. Eine für den Zuhörer subjektiv empfundene Verdoppelung der Lautstärke verlangt dagegen demselben Verstärker das zehnfache der Leistung ab, also 1000 Watt. Die benötigte Leistung im Verhältnis zur Lautstärke steigt also nicht linear.
In der Praxis heißt das: Ob ein Verstärker 500 Watt oder 600 Watt Leistung hat, ist lange nicht so entscheidend, wie die Qualität des Lautsprechers, der an ihm betrieben wird. Qualitativ hochwertige Lautsprecher sind nämlich sehr "sparsam", und daher ist ein anderer Wert viel wichtiger im Zusammenhang mit Leistung und Lautstärke: Die sogenannte "Empfindlichkeit", oder "Sensitivity", die bei Lautsprechern in dB/Watt/1m angegeben wird.
Ein Lautsprecher "A", der z. B. eine Sensitivity von 102 dB hat, ist bei gleicher Verstärkerlleistung in der Tat "doppelt" so laut wie ein Lautsprecher "B" mit 96 dB, oder anders ausgedrückt: Lautsprecher "B" erreicht erst mit der zehnfachen Verstärkerleistung dieselbe Lautstärke wie Lautsprecher "A" (sofern Lautsprecher "B" diese Leistung überhaupt aushält...)

Was bedeutet "parametrische Klangregelung"? Die gebräuchlichen Mischpulte für Disco-Anwendungen, sowie einige Live-Mischpulte besitzen zumeist eine 2-oder 3-Band Klangregelung in den einzelnen Kanälen; je ein Regler für Bässe, Mitten und Höhen. Mit diesen Reglern läßt sich in einem vom Hersteller vorher festgelegten Frequenzbereich eine Änderung erzeugen, nämlich eine Absenkung oder Anhebung der bestimmten Frequenz.
Bei Discopulten reicht diese Art der Klangregelung meist, da hier größtenteils "Konservenmusik" verwendet wird. Um aber in der Live-Beschallung z.B. ein (Gesangs-) Mikrofon zu entzerren und gegebenenfalls unerwünschte Rückkoppelungen oder Eigenarten der Stimme zu filtern, ist eine sogenannte "(semi-)parametrische" Klangregelung notwendig: Hier gibt es die Parameter Frequenz (f) und Gain (g) bei der semi- also "halbparametrischen", bzw. noch die Filtergüte (Q-Faktor) bei der vollparametrischen Klangregelung. Dabei bestimmt ein Regler die Frequenz, die bearbeitet werden soll und der Gainregler bestimmt, ob diese Frequenz verstärkt oder abgesenkt werden soll. Mit dem Q-Faktor wird schließlich festgelegt, inwieweit bei der Einstellung benachbarte Frequenzen mit angebhoben oder abgesenkt werden sollen.

Was ist ein "Dichro-Filter"? Die einfachste und kostengünstigste Variante zum Einfärben von Licht sind die handelsüblichen Filterfolien aus Spezialkunststoff, die mittels eines Filterrahmens vor der Scheinwerfer gesetzt werden. Diese Folien haben allerdings einen Nachteil: Insbesondere bei dunkleren Farben geht sehr viel Leistung verloren.
Ein Beispiel:
Um mit Folienfiltern und einem handelsüblichen 500 W/PAR-64 Spot einen satten, dunkelblauen Farbton auf einer 6 m x 8 m Bühne zu erzeugen, bedarf es mindestens 6 bis 8 solcher Scheinwerfer. Ein sogenannter "Dichro" - (Dichroitischer) Farbfilter besteht dagegen aus einem speziellen Glas, der das Licht ähnlich einem Prisma bricht, und bestimmte Farbanteile durchlässt. Das Ergebnis sind intensive, satte Farben auch bei dunklen Tönen.
Die Nachteile von Dichro-Filtern: Der Preis (ein PAR-64 Dichro kostet über 100 DM...) und eine hohe Empfindlichkeit, da aus Glas. Aus diesem Grund finden Dichro-Filter meist bei Scannern, Movinglights oder Projektoren Anwendung, und sind auch mit für den hohen Preis dieser Geräte verantwortlich.

Was heißt „Tageslicht“ und „Kunstlicht“? Die Bezeichnungen „Tageslicht“ und „Kunstlicht“ beziehen sich auf die sogenannte Farbtemperatur des Leuchtmittels. Diese wird in Kelvin gemessen und gibt Auskunft über das abgegebene Farbspektrum. Das Sonnenlicht hat z.B. je nach Tageszeit und Bewölkung eine Farbtemperatur von 5.000 bis 15.000 Kelvin. „Tageslichtlampen“ (HQI, HMI, HTI…) liegen dabei im Bereich bis 7.000 Kelvin, und sind daher dem „echten“ Tageslicht näher als die „Kunstlichtlampen“ (Tungsten) mit üblichen 3.200 Kelvin. Durch das unterschiedliche Farbspektrum erscheinen Tageslichtlampen eher bläulich bis weiß, Kunstlich dagegen gelblich. Entsprechend der Lichttemperatur sind auch die Anwendungsbereiche; Tageslicht setzt man u.a. für neutrale Objektbeleuchtungen (Schaufenster, Messen), oder bei Film+TV ein (Außenaufnahmen, um kein Mischlicht zwischen dem Sonnen- und Kunstlicht zu erzeugen). Kunstlicht findet überall dort Anwendung, wo weichere Farbtöne erzielt werden sollen. Für die Änderung der jeweiligen Farbtemperatur können auch spezielle Korrekturfilter verwendet werden (Blau- oder Rotfilter), um eine Tageslichtlampe auf Kunstlicht oder umgekehrt zu konvertieren.

Wie wird Bodennebel erzeugt? Prinzipiell muß der Nebel, damit er in Bodennähe verbleibt, schwerer als Luft sein, bzw kälter als die Umgebungsluft. Dazu gibt es zur Zeit nur zwei Alternativen: 1. Trockeneis- oder Stickstoffnebel (Der Nachteil bei Trockeneis ist die geringe Lagerzeit und Ergiebigkeit -> 10 Kilogramm Trockeneis reichen gerade mal für ca. 5min. Nebelzeit, außerdem entsteht durch die Verdampfung Kohlendioxid, was in geschlossenen Räumen zum Problem werden kann). Stickstoffnebelmaschinen sind dagegen sehr teuer, und brauchen zum Betrieb flüssigen Stickstoff in Form von Druckflaschen (aufwendige Beschaffung/Transport). 2. Konventioneller, chemischer Nebel wird nach der Erzeugung stark heruntergekühlt, und sinkt damit auf den Boden. (Vorteil: Es können herkömmliche Verdampfer-Nebelmaschinen eingesetzt werden, die durch einen Klima-Vorsatz zum „Bodennebelgerät“ werden. Nachteil; Die Standzeit des Nebels ist länger, damit wird ein Teil des Nebels nach Erwärmung wieder nach oben steigen, der Effekt ist demnach nicht so spektakulär wie beim Trockeneis- oder Stickstoffnebel.

Was ist ein „DLP-Projektor“? Seit einigen Jahren gibt es neben der LCD-Technik bei Datenprojektoren die DLP („Digital-Light-Processing“) –Technik. Während bei den LCD-Projektoren der Lichtstrahl ein Panel durchläuft, in dem sich Flüssigkristalle befinden, die je nach Ausrichtung das Licht absorbieren oder passieren lassen, trifft der Lichtstrahl beim DLP-Projektor auf eine Fläche mit mikroskopisch kleinen Kippspiegeln („Micro-Mirror-Device“). Je nach Kippstellung der Spiegel wird der Strahl auf die Linse, und damit auf die Projektionsfläche, oder in einen nicht reflektierenden Bereich im Innern des Projektors (Blackbox) geleitet. Die Vorteile der DLP-Technik: Ein überragender Kontrastwert, da eine „Schwarz-Information“ auch tatsächlich kein Licht auf der Leinwand bedeutet (Im Gegensatz zum LCD-Projektor, der das Licht nicht 100%ig absorbiert, sondern eine Schwarzinformation immer noch als graues Restlicht auf die Leinwand bringt). DLP-Projektoren gibt es mittlerweile zu ähnlichen Preisen wie LCD-Projektoren, und sie gelten als die zur Zeit zukunftsträchtigste Technologie für Projektoren in der mittleren Leistungsklasse.
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